“weibliche Körpersprache und Bedeutung”

In Südamerika zum Beispiel gelten andere Regeln, was den körperlichen Abstand zwischen zwei Menschen So musste in einem brasilianischen Reitclub das Geländer der Veranda erhöht werden. Der Grund: Beim Gespräch wichen die europäischen Besucher vor ihren nahe heranrückenden südamerikanischen Gastgebern immer weiter nach hinten zurück, dass viele rückwärts über das niedrige Geländer stürzten!

Wir senden mit allen Details unserer Außenwirkung beständig Signale aus. Wir deuten nicht nur Verhalten und Aussehen anderer, sondern unser eigenes Verhalten wird auch fortwährend von Anderen gedeutet.

Joe Navarro, Jahrgang 1953, kam mit acht Jahren aus Kuba in die USA. Da er kein Wort Englisch sprach, entdeckte er sehr früh den Nutzen der nonverbalen Kommunikation. Später entlarvte er als FBI-Agent in der Abteilung für pionageabwehr 25 Jahre lang Spione, indem er ihre Körpersprache beobachtete und ihre wahren Gedanken und Gefühle bloßlegte. Heute unterrichtet er das Entschlüsseln nonverbaler Kommunikation an Universitäten und verfasst Bücher.

ob sie das eine oder das andere will – das erfährst du am ehesten, wenn ihr euch auch mal nach der Arbeit trefft und euch ein bisschen näher kennen lernen könnt. Jedenfalls scheint sie dich zu mögen und das Thema “Liebe” scheint ihr in Zusammenhang mit dir auch nicht ganz fremd zu sein. Ist sie frei?

Es ist ein definitiver Zuspruch für Sie, wenn Sie regelmäßig zu Ihnen zurücksieht – am besten in Kombination mit einem Lächeln. Sie wissen, dass sie an Ihnen interessiert ist, wenn sie den Augenkontakt behält, obwohl sie währenddessen mit etwas anderem beschäftigt ist – beispielsweise mit ihrem Glas spielt. Wenn eine Frau Interesse hat, hat sie ein gewisses Leuchten in den Augen und eine bestechende Mimik, die Ihnen sofort auffallen wird. Frauen lieben das Spiel mit den Augen, ein Blick hin, ein Blick zurück und dennoch wagen die meisten Frauen nicht den ersten Schritt. Sie setzen klare Signale und gehen davon aus, dass sie verstanden werden. Frauen lieben den klassischen Stil – sie warten auf die männliche Eroberung. Hat eine Frau Interesse an Ihnen entdeckt, fängt sie klar an das Objekt der Begierde abzuchecken. Interessierte Blicke von oben nach unten sind klare Signale dafür.

Negative Gefühle – Unbehagen: Diese drücken sich oft durch Nervosität, Zweifel und Zerstreutheit aus. Gründe hierfür sind akkumulierte Stressfaktoren, unerwartete, teils konfrontierende Situationen und Momente, in denen Menschen die Unwahrheit sprechen.

Unsere Augen sprechen ihre eigene Sprache und gelten als Spiegel und Ausdruck unserer Seele. Blicke können lächeln, Freude ausstrahlen, zustimmen, fragen aber auch zweifelnd oder stark ablehnend wirken. Mitunter sollen sie den anderen treffen oder auch verletzen. Der Volksmund spricht von vernichtenden Blicken und mancher wünscht, dass Blicke sogar töten könnten.

„Ein Hinweis, den ich Frauen aus körpersprachlicher Hinsicht immer gebe, lautet: Übertreibt es nicht! Denn ja, Frauen sind in ihrem Balzverhalten deutlich mehr auf Schönheit ausgerichtet als Männer, da wird viel mehr investiert, Zeit und Geld. Doch oft stürzen sich Frauen dabei auf ein Detail: eine Hautfalte, eine Locke, die doof vom Kopf absteht. Und übertreiben es deshalb mit Make-up oder Frisur, um den vermeintlichen Makel zu beheben. Das grenzt bei manchen an Dysmorphophie – eine verfälschte Selbstwahrnehmung. Der Mann bemerkt diesen Makel gar nicht, er nimmt die Frau als Gesamterscheinung wahr – so ist es übrigens bei allen Menschen, auch bei Frauen, die Männer betrachten. Sieht nun ein Mann dickes Make-up oder eine groß gefönte Mähne, glaubt er, die Frau hat eine Barriere um sich herum errichtet. Er fühlt: ‚Zu ihr habe ich keinen Zugang.’ Viele Frauen zeigen sich dem Mann auch nur ungern direkt nach dem Aufstehen, ungeschminkt und mit wirren Haaren – aber wie vielen Männern gefällt genau das? Sehr vielen.“

Stellt ein Mann auf einer Abbildung einen vergleichbaren emotionalen Zustand in dieser Haltung dar, ist er offensichtlich kein richtiger Mann, er wird meist zusätzlich per Bildkontext als Homosexueller gekennzeichnet.

Gestik immer situativ bewerten. Man darf die Gestik einer Person nie isoliert betrachten. Um Gestik richtig deuten zu können, muss ein Zuhörer auch Mimik, Blickkontakt und Körperhaltung des Sprechers analysieren und die äußeren Rahmenbedingungen mit einbeziehen. Viele Trainings für Berufseinsteiger beschäftigen sich allein mit der Auswertung der Körpersprache im Allgemeinen und der Anwendung von Gestik im Besonderen. Dabei steht nicht nur die eigene Körpersprache im Vordergrund, sondern auch das „Lesen lernen“ nonverbaler Zeichen der Mitmenschen. Diese Themen aus dem ABSOLVENTA- Karriereguide könnten dich auch interessieren: > Körpersprache> Persönlichkeit> Rhetorik.

Es gibt ein Phänomen der Körpersprache, das sich folgendermaßen äußert: Wenn man körpersprachlich mit Absicht Signale sendet, die etwas Bestimmtes signalisieren, z.B. Sicherheit, dann verstärkt dieses Verhalten die signalisierte Eigenschaft. Wer also mit den richtigen körpersprachlichen Signalen Sicherheit vortäuscht, verstärkt seine Sicherheit. Man kann also eine Art Rückkopplungseffekt verursachen. (Tipp: Wenn Sie an sehr tiefgehenden Details der Körpersprache interessiert sind, sollten Sie nicht Samy Molchos wunderbar bebildertes Buch anschaffen, sondern den Klassiker “Körpersprache für Manager”.)

Große Gesten und übertriebenes Pathos mögen auf einer Theaterbühne oder vor der Kamera perfekt sein, im Job und in Verhandlungen haben sie jedoch nichts zu suchen. Vermeiden Sie es daher, ihre Gesten und Verhaltensweisen auszuschmücken oder übertrieben aktiv zu gestalten. Wer immer weit ausholend gestikuliert und jede Aussage nachdrücklich mit Körpersprache unterstützt, macht sich schnell lächerlich und verliert an Glaubwürdigkeit.

Mit seinen besten kumpels versteh ich mich echt prima, aber das weiß er gar nicht. Seine kumpels wissen allerdings das ich auf ihn stehe und sagen mir immer er ist sehr schüchtern und nicht besonders gesprächig.

Gestikuliert er während eurer Unterhaltung wie wild mit seinen Händen? Das ist ein gutes Zeichen! Je mehr Interesse Männer an etwas zeigen, desto mehr setzen sie ihre Hände ein. Sitzt er dir stattdessen ganz ruhig gegenüber und bewegt kein einziges Körperteil, empfindet er in diesem Moment eher wenig Leidenschaft.

Im Gegensatz zu gängigen experimentellen Situationen untersuchte Christiane Tramitz also wirkliche Sequenzen nonverbaler Signale und deren Wirkung auf Männer; und zwar konzentrierte sie sich darauf, wann und in welchem Maße die Männer das Gefühl hatten, daß die ihnen vermeintlich zufällig begegnende Frau an ihnen interessiert sei oder aber sie zurückweise. Außer mit einem der üblichen Fragebögen sollten die Probanden beim anschließenden Betrachten der aufgenommenen Situation ihre Einschätzung über das von der Komplizin gezeigte Interesse mit einer Art Joystick zum Ausdruck bringen; so sollten die Wirkung weiblicher Signale und die männlichen Reaktionen darauf auch nonverbal erfaßt werden. Christiane Tramitz ließ ihre Versuchspersonen zudem einen Film betrachten und mit diesem Hebel eine Reihe von Flirtsignalen einschätzen, die – ebenfalls nach Drehbuch – eine unbekannte Schöne in einer Bar zeigt.

Wie erkennt man an der Körpersprache einer Frau, ob es sich nur um Freundlichkeit handelt, oder ob tatsächliches Interesse im Spiel ist? Wie kann man(n) die Körpersprache einer Frau deuten, wenn sie beispielsweise viel lächelt?

Habe dieses Buch für einen Bekannten gekauft. Als es ankam war ich doch etwas überrascht und habe es schnell auch Mal gelesen. Es liest sich sehr plump. Die Aussagen wiederholen sich, der Inhalt ist wirklich kein Geheimnis und nach einer Aussage werden einfach Sätze eingefädelt um die Texte zu verlängern. Dazu kommt noch das nirgendwo erwähnt wird das dieses Buch für Frauen geschrieben wurde. Aber das ist auch egal da die Inhalte …

Man wird sich also einzelnen Körperteilen zuwenden, den Augen, dem Kopf, Mund, Nase, Augenbrauen, Schulterpartie und Oberkörper. Die Haltung von Beinen und Füßen beim Sitzen, die Haltung der Hand und der Finger, die sogenannten Hand-Gesicht-Gesten und die Hand-Hand-Gesten. Viele Details lassen eine Deutung zu. Die deutbaren Details von Gestik und Mimik sind enorm vielfältig. Hinzu kommt die Deutung von Reaktionen und Verhaltensweisen in Bezug auf soziale Situationen beim Telefonieren, bei einem Vortrag, ja selbst im Schlaf.

Außer eher formalen Mängeln sind vor allem Zweifel anzumelden, ob die Interpretation der Resultate Bestand hat. So stimmen die in den Abbildungen gezeigten Verhaltenssequenzen und deren Beschreibung teilweise nicht überein; und die oftmals deutlich wertenden Interpretationen der Autorin sind nicht immer nachvollziehbar. Mitunter beschreibt sie widersprüchliche Ergebnisse, erwähnt jedoch abschließend nur diejenigen, die ihr ins Bild passen. So gibt sie zu, daß weibliche und männliche Beobachter – abgesehen von zwei Ausnahmen – hinsichtlich ihrer Einschätzung, ab wann bei einer Frau der Wunsch nach Kontakt vermutet werden dürfe, sich nicht merklich unterscheiden. Einige Seiten später stellt sie jedoch die Frage, wie die “eklatanten Geschlechtsunterschiede” zu erklären seien.

Die Wichtigkeit der Körpersprache wird im Geschäftsleben oft unterschätzt. Auch wenn es vorrangig z.B. „nur“ um ein Geschäftsmeeting geht, steht und fällt der Erfolg einer Geschäftspartnerschaft mit der zwischenmenschlichen Beziehung. Nicht um sonst, organisieren besonders große Firmen Treffen zu Geschäftsessen oder anderweitige Ausflüge außerhalb des Büros, um auch die soziale Ebene zu fördern. Auch in diesen Situationen kann die richtige Haltung d.h. eine bewusste Anwendung von Körpersprache im Business nicht nur Männern, sondern gerade Frauen zum Erfolg verhelfen.